Sufnersee

Die Fischersaison an diesem See ist derzeit geschlossen.

Seedaten

Kanton:

Höhe:

1401 m.ü.M

Fläche:

81.9 ha

Maximale Tiefe:

50 m

Seeart:

Stausee

Saison:

Von Mai bis Oktober.

Karte

Informationen

Informationen

Fischereikarten:

  • Tageskarte
  • Wochenkarte
  • Halbmonatskarte
  • Monatskarte

Amt für Jagd und Fischerei
Ringstrasse 10
7000 Chur
+41 81 257 38 92

Patent kaufen:

https://shop-ajf.gr.ch/

Beschreibung

Der Stausee Sufers, oft auch Sufenersee genannt, gehört zu den beliebtesten Fischereigewässern in Graubünden. Die unmittelbare Nähe zur A13 erleichtert die Anreise, auch wenn der Verkehrslärm je nach Platzwahl störend sein kann. Gefischt werden darf am Ufer mit dem kantonalen Patent, während die Bootsfischerei seit 2020 ebenfalls erlaubt ist.

Der See wird vor allem vom Hinterrhein gespeist, der nach dem Austritt aus dem See kaum wiederzuerkennen ist. Am Wochenende lohnt es sich früh aufzustehen, wenn man einen bevorzugten Platz sucht. Wer bereit ist, ein Stück dem Ufer entlang zu laufen, findet aber meist ruhigere Stellen – je weiter weg von der Strasse, desto weniger Betrieb. Zur Saisoneröffnung am 1. Mai empfiehlt sich für ungestörtes Fischen eher ein anderes Gewässer.

Der Fischbestand ist gut, wird jedoch deutlich durch Besatz unterstützt. Der See beherbergt einen grossen Bestand an Bachforellen sowie anständige Regenbogenforellen; beide Arten werden regelmässig eingesetzt. Zusätzlich gibt es einen kleineren Bestand an Seesaiblingen und Namaycush. An Kleinfischen finden sich zahlreiche Elritzen und ein starker Groppenbestand. Nahe am Ufer zeigen sich oft kleinere Forellen, während sich kapitale Fische über vierzig Zentimeter nur sehr schwer überlisten lassen. Die meisten Fänge liegen zwischen zwanzig und dreissig Zentimetern. Vor allem Namaycush beissen häufig, jedoch oft auf zu kleine Fische, da das Fangmass bei dreissig Zentimetern liegt. Für Bachsaibling gilt kein Schonmass.

Wer etwas Zeit investiert und richtig fischt, kann am Sufenersee recht zuverlässig fangen. Bewährt hat sich die Grundmontage mit Bodenmade, wobei die unterste Made direkt am Grund präsentiert wird. Besonders gute Zeiten sind morgens von fünf bis etwa acht Uhr sowie abends ab siebzehn Uhr bis zum Ende der Fischerei. Bei Wind beissen die Fische wie in vielen Bergseen meist deutlich schlechter.

Beim nächsten Besuch lohnt sich ein Versuch mit dem Sbirolino, der sich in anderen Bergseen bereits bewährt hat. Der See ist in der Regel ab Anfang Mai gut befischbar und bietet über das ganze Jahr hinweg abwechslungsreiche Bedingungen.

Erreichbarkeit

Eine direkte Anfahrt mit dem Auto bis zum See ist möglich.

Unterkunft

Hotel Seeblick
0816641186

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