Der Lai da Nalps und sein benachbarter Stausee liegen in der Surselva, dem Bündner Oberland. Beide grossen Bergseen befinden sich auf knapp zweitausend Metern über Meer und sind für aussergewöhnlich grosse Forellen und Namaycush bekannt. In den vergangenen Jahren wurden wiederholt kapitale Fänge gemeldet.
Ein eindrückliches Beispiel stammt aus dem Jahr 2018, als ein Fischer am frühen Morgen zunächst erfolglos an den Bacheinläufen mit Bienenmade und Nymphe fischte. Gegen halb zehn bemerkte er ein leichtes Zupfen an der Schnur. Der anschliessende Drill brachte einen Namaycush zum Vorschein, der sich als der grösste Fisch seines Lebens herausstellte – ein Fang, den er wohl nie wieder in dieser Grösse erleben wird.
Der Lai da Nalps ist gut erreichbar über eine private Versorgungsstrasse, die oberhalb des Sees auf rund 1950 Metern endet. Eine Schotterstrasse führt weiter entlang des Sees bis zur Bacheinmündung am hinteren Ende. Der romanische Name des Gewässers lautet Lai da Nalps.