Lai da Tuma (Tomasee)

Die Fischersaison an diesem See ist derzeit geschlossen.

Seedaten

Kanton:

Höhe:

2345 m.ü.M

Fläche:

2.9 ha

Maximale Tiefe:

11 m

Seeart:

Natursee

Saison:

Von Mai bis Oktober.

Karte

Informationen

Fischereikarten:

  • Tageskarte
  • Wochenkarte
  • Halbmonatskarte
  • Monatskarte

Amt für Jagd und Fischerei
Ringstrasse 10
7000 Chur
+41 81 257 38 92

Patent kaufen:

https://shop-ajf.gr.ch/

Beschreibung

Der Tomasee ist die offizielle Quelle des Rheins. Er liegt im Bündner Oberland in der Nähe des Oberalppasses und ist von einer beeindruckenden Berglandschaft umgeben. Wie in vielen Bündner Bergseen darf auch hier gefischt werden – ein besonderes Erlebnis, wenn man bedenkt, dass man am Ursprung der rund 1230 Rheinkilometer steht. Da im Tomasee nur wenig Sediment eingetragen wird, bleibt das Wasser meist glasklar. Die Fische reagieren entsprechend vorsichtig und beissen zurückhaltend.

Für die Seesaiblinge im Tomasee gelten besondere Bestimmungen. Es besteht aktuell kein Mindestfangmass und keine Mindestfanggrösse. Der Bestand an Seesaiblingen ist sehr gross, wodurch die Fische nicht über eine gewisse Grösse hinauswachsen. Untersuchungen in mehreren Bergseen zeigten, dass manche dieser Fische trotz hohen Alters nie das übliche Mindestmass erreichen. Aus diesem Grund wurde in verschiedenen Seen – darunter auch im Tomasee – auf ein Mindestmass verzichtet.

Beim Fischen sind vorsichtige Methoden empfehlenswert. Grosse Spinner funktionieren hier kaum. Gut geeignet sind kleine Gummifische von etwa fünf Zentimetern, die sich mit einem vorgeschalteten Sbirolino weiter werfen lassen. Beim Spinnfischen lohnt sich zudem ein Löffel in Elritzenfarben. Beliebt und sehr fängig ist die Bienenmade, insbesondere als Bodenmade. Aufgrund des weichen Bodens kann ein Tirolerhölzl sinnvoll sein, da es weniger tief einsinkt. Hänger durch Pflanzen sind kaum zu erwarten.

Der Tomasee eignet sich auch gut zum Fliegenfischen. Durch den Talkessel ist die Westseite bei stärkerem Wind erstaunlich glatt, was die Ringe steigender Fische gut sichtbar macht. Der Platz zum Werfen ist jedoch begrenzt. Nur am Ostufer ist genügend Raum für freie Würfe, dieses Ufer ist allerdings fischereilich weniger attraktiv, da der See dort deutlich flacher ist.

Der Einlaufbereich des Bachs ist mäanderförmig geformt, und der unterspülte Boden bietet gute Standplätze für Fische. Die Saiblinge im See sind meist kleinwüchsig, beissen jedoch sehr zuverlässig. Das Ufer entlang des Wanderwegs ist eher flach, während die gegenüberliegende Seite deutlich tiefer abfällt. Der romanische Name des Tomasees lautet Lai da Tuma.

Erreichbarkeit

Die Anfahrt erfolgt über Disentis bis knapp unterhalb der Oberalppasshöhe. Von dort erreicht man den See zu Fuss in rund 1½ Stunden (ca. 3,0 km, +430 Hm / −70 Hm).

Alternativ ist der See ab dem Parkplatz Plidutscha in etwa 40 Minuten zu Fuss erreichbar (ca. 1,0 km, +200 Hm).

Unterkunft

Badushütte
0325128384

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