Der grösste der drei Hochmoorseen in der Nähe der SAC‑Maighelshütte war früher mit Seesaiblingen besetzt. Einzelne Restbestände aus früheren Besatzzeiten sind möglich. Heute wird ausschliesslich die einheimische Bachforelle eingesetzt. Die Fische erreichen zwar meist nur rund dreissig Zentimeter, sind jedoch wunderschön gold‑rot‑weiss gezeichnet und trotz ihrer Grösse ausgesprochen kampfstark im Drill.
Für Fliegenfischer ist dieser See ideal. Er kann nahezu rundum mit der Fliegenrute befischt werden, lediglich mit wenigen kleineren Einschränkungen. Die Bachforellen sind sehr scheu und wählerisch – ganz typisch für diese Art. Feine Vorfächer und kleine, oft dunkle Trockenfliegen sind hier besonders erfolgreich. Eine leichte Brise mit sanft gekräuselter Oberfläche wirkt sich positiv auf die Bissfreudigkeit aus, da sie die Fische weniger misstrauisch macht.
Wer nicht mit der Fliege fischen möchte, kann auch eine Technik mit schwimmendem Sbirolino und normaler Spinnrute verwenden. Diese Methode funktioniert an diesem See ebenfalls gut und bietet eine attraktive Alternative zur klassischen Fliegenfischerei.