Der Dohlenkrebs (Austropotamobius pallipes) ist ein heimischer Süßwasserkrebs und kommt in sauberen, kühlen Bächen und Flüssen der Schweiz vor. Er bevorzugt strukturreiche Gewässer mit steinigem Untergrund sowie viele Versteckmöglichkeiten wie Steine, Wurzeln oder Uferhöhlen.
Dohlenkrebse sind überwiegend nachtaktiv und halten sich tagsüber meist verborgen. Sie ernähren sich von pflanzlichem Material, Insektenlarven, kleinen wirbellosen Tieren und Aas und tragen so zur natürlichen Reinigung der Gewässer bei.
Die Art ist stark gefährdet. Ursachen für den Bestandsrückgang sind unter anderem die Krebspest, invasive Krebsarten sowie Gewässerverschmutzung und Verbauungen. Der Dohlenkrebs steht in der Schweiz unter Schutz und darf weder gefangen noch entnommen werden.