Bachsaibling
Bachsaibling

Der Bachsaibling gehört zur Familie der Salmoniden. 1884 wurde er aus Nordamerika eingeführt. Nur bei idealen Bedingungen erreicht er Längen von über 35 cm und wird bis zu 10 Jahre alt. Entscheidend für das Wachstum der Saiblinge sind Gewässerbeschaffenheit und Nahrungsart & -menge. Auffälligstes Merkmal im Vergleich zur Bachforelle sind die nach oben weiss gezeichneten, bauchseitigen Flossen. Der Bachsaibling gilt als einer der farbenprächtigsten Salmoniden.

Verhalten

Der Bachsaibling lebt in kalten und sauerstoffreichen sowohl fließenden als auch stehenden Gewässern (wie z. B. Gebirgsseen). Der Saibling braucht, im Vergleich zur Bachforelle, kaum Unterstände und eignet sich deshalb zur Besiedlung von begradigten und rasch fließenden Bächen. Jedoch bedroht er als nicht einheimische Art das hiesige Ökosystem. Aus diesem Grund beschränkt sich der Besatz insbesondere auf Bergseen, bzw. deren Zuflüsse. Der Bachsaibling ist mehrheitlich Standorttreu und bevorzugt:

  • Bacheinlauf
  • Unterwasserquelle

Nahrung

Bachsaiblinge ernähren sich hauptsächlich von Bodentieren sowie im Sommer von Anfluginsekten. Grössere Exemplare bevorzugen auch Jungfische.

  • Insektenlarven und Anflugnahrung
  • Mollusken und Wasserflohkrebse
  • Jungfische (Kannibalismus)

Angelmethode

Die Grundmontage mit Olivenblei oder Hegene und Naturköder eignet sich hervorragend fürs Fischen auf Bachsaiblinge.

Aktive Fischerei mit Sbirolino und Trockenfliege im Sommer erweist sich auch als fängig.

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