Bachforellen gehören zu der Familie der Salmoniden und sind weltweit verbreitet. Sie können eine Länge von bis zu 110 cm erreichen und bis zu 18 kg schwer werden. Die durchschnittliche Länge beträgt jedoch 20–35 cm mit einem Gewicht von 200–500 g. Sie sind nachtaktiv und leben einzelgängerisch. Bachforellen sind äusserst empfindlich gegenüber Gewässerverunreinigungen. Sie besiedeln saubere, kalte (max. 20°C) und sauerstoffreiche Gewässer.


Bachforellen können sowohl in Fliessgewässern als auch in Seen der Alpen und Voralpen vorkommen. Bachforellen, die im See leben, werden als Seeforellen bezeichnet. Sie werden oftmals grösser und schwerer als die im Fliessgewässer lebende Bachforelle. Die Bachforelle ist mehrheitlich standorttreu und bevorzugen:
Weiter beeinflusst die Temperatur die Wahl des Standortes.
Bachforellen aus Zuchtanlagen haben häufig den Nachteil, dass ihnen Räuberdruck nicht bekannt und die grössten Tiere deshalb auch die Unvorsichtigsten sind. Dies rächt sich dann bei einem Besatz in Gewässern mit grösseren Räubern.




Bachforellen ernähren sich hauptsächlich von:
Die Nahrungsaufnahme ist stark Temperatur abhängig.
Anfangs Saison zwischen April bis Mai fressen Bachforellen im kalten Tiefwasser. Dabei bilden Insektennymphen, Krebse, kleine Schnecken und Muscheln die Hauptnahrung. Sobald sich das Wasser im Juni bis September erwärmt wechseln sie zur Anflugnahrung. Dabei werden die Insekten an der Oberfläche eingesaugt und es bilden sich die typischen Ringe.
Bachforellen können ausgezeichnet sehen und gehören zu den wenigen Mitgliedern der Familie der lachsartigen Fische, die nachts auf Nahrungssuche gehen.



Die aktive Fischerei mit Blinker, Löffel, Wobbler und Sbirolino hat sich besonders im Sommer am Bergsee auf Bachforellen bewährt. Andere schwören auf Gummiköder.
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