Locklöffel mit Naturköder
Das Fischen mit dem Locklöffel in Kombination mit einem Naturköder gehört zu den effektivsten Methoden an klaren Bergseen. Die Montage erzeugt zusätzliche Reize, welche selbst vorsichtige Forellen aus der Reserve locken. Besonders in tiefen oder sehr klaren Gewässern kann der Locklöffel den entscheidenden Unterschied machen. Mit der richtigen Köderwahl und Führung lässt sich diese Technik einfach anwenden und erzielt zuverlässig gute Ergebnisse.
Aufbau der Montage
Der Locklöffel (1) mit 10 bis 20 Gramm wird direkt mit der Hauptschnur über einen 3-fach Wirbel verbunden. Alternativ kann ein NoKnot Verbinder eingesetzt werden. Am hinteren Ende des Locklöffels folgt ein weiterer Wirbel, an dem das Vorfach aus Monofil oder Fluorocarbon (0.20 bis 0.25 mm) mit einer Länge von ungefähr 8 bis 30 cm befestigt wird. Der Haken (2) sollte je nach Naturköder in der Grösse 6 bis 8 gewählt werden.
Vorteile der Locklöffel-Montage im Bergsee
- Der Locklöffel erzeugt zusätzliche Reize und lockt Fische über grössere Distanzen an.
- Durch das kurze Vorfach wird der Naturköder sehr natürlich präsentiert.
- Die Montage lässt sich flexibel anpassen und funktioniert in unterschiedlichen Tiefen.
- Ideal für klare Bergseen, da der Löffel optisch und akustisch Aufmerksamkeit erzeugt.
Köderführung
Den Locklöffel wie gewohnt in einer passenden Geschwindigkeit einholen und zwischendurch kurze Stopps einlegen. Über die Länge der Absinkphase lässt sich die Lauftiefe gezielt steuern. Auf diese Weise kann die Köderpräsentation optimal an die Aktivität der Fische angepasst werden.
Tipp
Bei Fehlbissen auf den Locklöffel kann das Vorfach beliebig verkürzt werden, um den Köder näher an den Reizkörper zu bringen.
Köder
- 1-2 Bienenmaden
- 2-3 Regenwürmer