Gummiköder an der Dropshot Montage
Die Dropshot Montage hat sich in den Schweizer Bergseen als besonders feine und zugleich vielseitige Methode etabliert. Sie erlaubt es, Gummiköder in grösserer Tiefe präzise zu präsentieren und auch vorsichtige Fische zu überlisten. Gerade an klaren Berggewässern, in denen Forellen und Saiblinge oft selektiv fressen, spielt die natürliche Köderführung dieser Technik ihre Stärke aus. Die Kombination aus leichter Animation und langen Ruhephasen macht die Montage ideal für strukturierte Zonen und steil abfallende Uferbereiche.
Aufbau der Montage
Ein Dropshot Haken der Grösse 6 bis 10 wird etwa mittig auf ein 100 bis 150 cm langes Vorfach aus Monofil oder Fluorocarbon (0.23 bis 0.28 mm) gebunden. Bewährt haben sich Knoten wie der Dropper Loop oder der Springerknoten, die den Haken stabil und in der gewünschten Position fixieren.
Am Ende des Vorfachs folgt das Blei. Hier stehen zwei Varianten zur Auswahl:
- Birnenblei mit Wirbelverbindung
- Langes Dropshot Blei, das direkt am Vorfachende eingehängt wird
Als Köder eignen sich verschiedene weiche Gummiköder, die auch bei minimalen Bewegungen lebendig wirken:
- Gummifische
- Gummiwürmer
Diese lassen sich je nach Situation aktiv spielen oder lange ruhig im Wasser stehen lassen.
Vorteile der Dropshot-Montage im Bergsee
Die Dropshot Montage bietet gleich mehrere Vorteile für die Bergseefischerei:
- Der Köder bleibt stets etwas über dem Grund und hängt frei spielend im Wasser, was gerade in felsigen oder verkrauteten Bereichen Fehlbisse reduziert.
- Der Kontakt zum Köder ist besonders direkt, wodurch selbst vorsichtige Anfasser gut erkannt werden.
- Die variable Führung macht die Technik sowohl für aktive als auch für passive Phasen der Fische attraktiv.
- Durch die austauschbaren Bleie kann die Tiefe schnell angepasst werden, was an Bergseen mit teils steil abfallenden Zonen essenziell ist.
Köderführung
Nach dem Auswerfen lässt man das Blei bis auf den Grund sinken. Anschliessend wird die Montage mit leichten Jig Bewegungen langsam eingeholt, bis das Blei erneut den Grund berührt. Während der gesamten Führung sind lange Stopps ein zentraler Bestandteil der Technik.
In diesen Ruhephasen kann der Gummiköder mit sanften, kaum wahrnehmbaren Bewegungen aktiv gehalten werden. Gerade in kaltem Bergwasser oder bei vorsichtig beissenden Fischen sind diese subtilen Animationen oft entscheidend für den Erfolg.
Köder
- Gummifisch
- Gummiwurm